Das Knochenmark –
unsere körpereigene „Blutfabrik“
Das Knochenmark (lat.: Medulla ossium) ist ein schwammartiges Gewebe, das sich in den Hohlräumen der Knochen befindet. Es ist das wichtigste blutbildende Organ beim Menschen.
Ort der Blutbildung: das rote Knochenmark
Bei Erwachsenen bringt das gesamte Knochenmark etwa 2,5 kg auf die Waage. Die Hälfte davon gehört zum so genannten roten Knochenmark, in dem sich ca. 400 g blutbildende Zellen befinden. Hier reifen rote Blutzellen (Erythrozyten), weiße Blutzellen (Leukozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) aus Vorläuferzellen, den so genannten Stammzellen, heran.

Das gelbe Knochenmark speichert Energie in Form von Fett, das in Zellen eingelagert wird – so erhält es auch seine charakteristische Farbe. Im Gegensatz zum roten ist das gelbe Knochenmark nicht an der Blutbildung beteiligt.
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Broschüre: „Begriffe aus der Hämatologie“

Sie sprechen kein Fachchinesisch? In dieser Broschüre sind die wichtigsten medizinischen Fachbegriffe aus der Hämatologie verständlich erklärt.



